Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Menü

Wollläuse erkennen und bekämpfen

Mit unseren Tipps

wolllaeuse-erkennen-und-bekampfen

Also mach's dir gemütlich, wir steigen durch!

Ihr habt kürzlich auf unserer Instagram-Seite abgestimmt, ob ihr schonmal Wollläuse an euren geschätzten Zimmerpflanzen hattet. Was denkt ihr, wie viele haben schon Erfahrungen mit den Plagegeistern gemacht und wie viele sind bisher von ihnen verschont geblieben? Die Antwort erfahrt ihr gleich – zunächst wollen wir aufklären, mit welchen krabbelnden Störenfrieden wir es hier zu tun haben.

Was sind Wollläuse?

Wollläuse nennt man auch Schmierläuse, auf Englisch: mealybugs. Bei den unerwünschten Bewohnern unserer Pflanzenfreunde handelt es sich um Insekten, die zur Überfamilie der Schildläuse gehören. Folgende drei Familien gehören zu dieser Überfamilie:

  • Die Familie der Napfschildläuse
  • Die Familie der Deckelschildläuse
  • Die Familie der Woll-/Schmierläuse

Die Läuse aller drei Familien haben eine besondere Gemeinsamkeit: Sie haben einen Schutz vor Umwelteinflüssen entwickelt. Bei den Napf- und Deckelschildläusen sind das die Schilde, unter denen der Nachwuchs sich geschützt und sicher entwickeln kann. Die Wollläuse sind jedoch nicht gepanzert, ihr Schutz sind ihre wolleartigen Wachsausscheidungen.

Anders als die festsitzenden Schildlausweibchen, sind die Wollläuse in allen Lebensstadien auf der Pflanze relativ frei beweglich. Obwohl sie es könnten, wandern sie dennoch nicht überall auf den Pflanzen umher, sondern bleiben oft in ihren dichten Kolonien.

Übrigens: Woll-/Schmierläuse sind reine Pflanzensauger, sie können uns Menschen nicht stechen und sind auch nicht gefährlich für uns und unsere geliebten Vierbeiner.

Wie sehen Wollläuse aus?

In der Familie der Wollläuse gibt es ca. 1.000 verschiedene Arten. Unsere Pflanzen-Buddys werden häufig von folgenden Arten geplagt:

  • Zitrusschmierlaus (Planococcus citri)
  • Langschwänzige Schmierlaus (Pseudococcus longispinus)
  • Gewächshausschmierlaus (Pseudococcus maritimus)

Die Zitrusschmierlaus sieht aus wie eine Kellerassel, die ein ausgedehntes Bad in Mehl genommen hat. Sie hat zwei Schwanzfäden, die nie länger sind als 20 % ihrer Körperlänge sind. Da sie im Verglich zu anderen Schmierlaus-Arten relativ wenig Wachs produziert, kannst du ihren rosafarbenen Körper durch die Wachsschicht gut erkennen.

Die Langschwänzige Schmierlaus hat einen ähnlichen Körper und zusätzlich seeehr lange Schwanzfäden (immer länger als der gesamte Körper). Ich persönlich finde, dass diese Art ziemlich toll aussieht, was denkst du? Wenn dieses hübsche Insekt auf den Blättern deiner Zimmerpflanze sitzt, kannst du mal die langen Schwanzfäden berühren. Die Laus streckt sie dann ausgebreitet nach oben, ähnlich wie eine Hummel ihre Hinterbeinchen, wenn man sie berührt. Vielleicht findest du das auch so niedlich wie wir?

Die Gewächshausschmierlaus bildet optisch die goldene Mitte zwischen den beiden anderen Arten: Sie hat mittellange Schwanzfäden.

Wie erkenne ich Wollläuse?

Im Vergleich zu anderen Pflanzenschädlingen, wie z.B. den sehr kleinen Spinnmilben, sind die großen Wollläuse sehr gut zu entdecken.

Die Weibchen haben eine stattliche Größe und du erkennst sie an ihren weißlichen Wachsausscheidungen, die aussehen wie kleine Wollbüschel. Nur ihre winzig kleinen Nachkommen sind leider sehr schwer zu entdecken. Häufig sitzen die Wollis gesellig in watteartigen Knäulen bzw. Kolonien zusammen. Du findest sie am Ansatz des Blattes, auf der Unterseite und neben den Blattadern.

Wusstest du, dass …

… die Wollläuse, so wie wir sie kennen, nur die Weibchen sind? Die männlichen Wollläuse sehen völlig anders aus. So anders, dass man sie wahrscheinlich auf den ersten Blick nicht für Läuse halten würde! Dieses unterschiedliche Aussehen nennt sich Sexualdimorphismus, das kennst du bspw. von Enten, Pfauen, Löwen oder Hirschen, bei denen Weibchen und Männchen ein sehr unterschiedliches Aussehen haben.

Die männlichen Wollläuse sind mit einer Körperlänge von 3 mm deutlich kleiner als die ca. 5 mm langen Weibchen. Die Weibchen mancher Arten können auch bis zu 1,2 cm lang sein! Zudem haben die Männchen im Gegensatz zu den Weibchen Flügel. Diese sollen ihnen helfen, sich zur Paarung erfolgreich auf den Weg zu den Weibchen zu machen. Ihr gesamtes Dasein dient nur der Befruchtung der Weibchen. Ihnen fehlt zudem die wachsartige Bedeckung der Weibchen, weswegen sie aussehen wie kleine Fliegen. Sie haben auch keine Mundwerkzeuge und können somit keine Nahrung mehr aufnehmen. Deswegen können die Männchen unseren Pflanzen nicht schaden. Immerhin!

Fun fact: Männliche Wollläuse brauchen durchschnittlich weniger als zwei Minuten, bis sie nach einer Paarung wieder einsatzbereit sind! Wie gut, dass du das jetzt weißt. 

wie-sieht-eine-wolllaus-ausMCvUuE9E5LvhA

Eine Geschichte

Eines Tages, in einem sonnenbeschienenen Gewächshaus, liegt ein erotisierender Duft in der Luft. Und dieser ist nur für ein kleines, unscheinbares Insekt da: für die männliche Wolllaus. Wie hypnotisiert von diesem olfaktorischen Genuss, fliegt er der Pheromonwolke nach, bis er sein Ziel erreicht hat: ein großes Wolllausweibchen auf einem saftigen Orchideenblatt. Hier wird nicht lang gezögert; es geht direkt zur Sache. Er darf sich aber seiner Sache nicht so sicher sein – die Weibchen haben da auch noch ein Wörtchen mitzureden! Mit einer bestimmten Bauchbewegung können sie das Männchen entweder akzeptieren oder ablehnen. Wenn er es gut macht, beglückt das fitte Wolllaus-Männchen in den kommenden Tagen noch bis zu neun weitere Weibchen, was ein Casanova! Sein Lebenszweck ist nun erfüllt.

Das von ihm befruchtete Weibchen auf dem Orchideenblatt legt einige Tage später hunderte (!) von kleinen Eiern in einer haarigen Wachshülle ab. Diese besteht aus langen, weißen Wachsfäden, die dazu dienen, ihren Nachwuchs zu schützen. Nach 1-4 Wochen schlüpfen zahlreiche, winzig kleine Nymphen aus den Eiern. Kaum geschlüpft sind sie schon putzmunter und breiten sich rasch auf der Pflanze aus und beginnen, an ihr zu saugen. Sie sind gelbbraun und haben noch nicht die typische mehlige Bedeckung. In wenigen Wochen entwickeln sie sich entweder in geflügelte Männchen oder in Weibchen. Bei diesem Prozess häuten sie sich mehrere Male. Die ganze Generation lebt 1 bis 2 Monate.

zyklus-der-wolllaus

Und was nehmen wir mit?

  • Wollläuse können sich schnell sehr zahlreich vermehren.
  • Die Eier sind durch die wolleartigen Wachsausscheidungen der Weibchen geschützt.
  • Die aus den Eiern schlüpfenden Nymphen sind winzig (unter einem Millimeter) und sehr flink.

Die Lebenszyklen von Wollläusen unterscheiden sich übrigens je nach Geschlecht und Art. Während Zitrusschmierläuse Eier legen, können Langschwänzige Schmierläuse lebende Nymphen UND Eier produzieren.

Welchen Schaden bereiten Wollläuse meinen Zimmerpflanzen?

Wollläuse saugen mit ihrem sogenannten Stechborstenbündel Pflanzensaft. Dazu dringen sie in das Pflanzengewebe ein und saugen den Zucker aus dem Phloem der Pflanze.

Das Phloem ist eine Leitbahn von Pflanzen, durch die vor allem der bei der Photosynthese produzierte Zucker innerhalb des Pflanzenkörpers verteilt wird.

Für deine Pflanzenfreunde können durch die Saugtätigkeiten mehrere negative Konsequenzen entstehen:

Schaden #1: Zuckerentzug

Durch das Saugen der Wollis wird unseren geschätzten Pflanzen wertvoller Zucker entzogen, wodurch sich die Blätter verformen. Sie werden gelb, klebrig und können schlussendlich abfallen. Die Photosyntheseleistung unserer Zimmerpflanzen wird dadurch reduziert, weswegen sie nur noch verkümmert wachsen. Zudem hat der Speichel einiger Schmierläuse beim Fressen schädliche Auswirkungen auf Pflanzen.

schadbild-einer-wolllausAbJaxezpkUvmM

Schaden #2: Virusübertragung

Als wäre das noch nicht doof genug, können die Wollis unseren Pflanzenfreunden zusätzlich noch durch die Übertragung verschiedener Viren schaden.

Durch einen Virusbefall können die Blätter vergilben, fleckig werden und sich verformen. Aber keine Sorge, es ist relativ unwahrscheinlich, dass deine Pflanzen-Buddys von Viren befallen werden. Aufgrund ihrer geringeren Beweglichkeit sind die Wollläuse im Vergleich zu Blattläusen und anderen saugenden Insekten nämlich weniger effektive Virusüberträger. Zudem befallen die meisten Viren nur bestimmte Pflanzenarten, z.B. Citrus-Pflanzen.

Schaden #3: Schwärzepilze auf dem Honigtau

Dir ist bestimmt schon einmal aufgefallen, dass Pflanzen, die von Blatt- oder Schildläusen befallen sind, ganz klebrige Blätter haben, oder? Das kommt von dem sogenannten Honigtau, den viele Läuse-Arten ausscheiden.

Der Pflanzensaft, den die Schmierläuse aus dem Phloem saugen, hat sehr viel Zucker, aber einen geringeren Gehalt an Proteinen. Um ausreichend Proteine aufzunehmen, scheiden verschiedene Läuse-Arten den überschüssigen Zucker aus. Dadurch werden die Blätter und teilweise auch der Boden oder die Fensterbank klebrig.

Der Honigtau ist ein idealer Nährboden für sogenannte Rußtau- bzw. Schwärzepilze. Erkennen kannst du das daran, dass sich auf dem Honigtau ein schwarzer Pilzbelag bildet. Der Pilz ernährt sich von dem Honigtau und dringt normalerweise nicht in der Pflanze ein. Somit schadet er unseren Pflanzenfreunden vor allem durch die Reduzierung der grünen Blattfläche, mit der sie Photosynthese betreiben. Um den Rußtau zu entfernen, kannst du die Blätter mit einem feuchten Lappen und etwas Seife abwischen.

Übrigens: Wollläuse produzieren im Vergleich zu manchen anderen Läuse-Arten relativ wenig Honigtau.

An welchen Pflanzenarten finde ich die Wollis?

Die krabbelnden Plagegeister haben zwar schon einige Vorlieben in ihrer Pflanzenwahl, allerdings machen sie im Prinzip vor fast nichts Halt.

Sehr beliebt bei Wollläusen sind Zitronenbäume, Kakteen, Hoya, Orchideen, Clivia, Crassula, Heptapleurum (Schefflera) und Hortensien. An Orchideen gehören die Wollläuse sogar mit Abstand zu den am häufigsten auftretenden Schädlingen.

Wie gelangen Wollläuse in meine Wohnung?

Die Wollis können dich als Taxi nutzen, es kann also sein, dass du sie an einer Pflanze draußen abstreifst und so mit nach Hause bringst. Die wolligen Fieslinge kommen auch durch offene Türen & Fenster in deine Wohnung, denn die Wolllaus-Nymphen können sich vom Wind tragen lassen. Aber auch über neu gekaufte Pflanzen können die Plagegeister zu dir in die Wohnung gelangen.

Kommen Wollläuse häufig vor?

Bevor wir im nächsten Abschnitt dazu kommen, wie ihr eure Pflanzen vor den Plagegeistern schützen könnt, lösen wir nun auf, wie viele von euch bereits Wollläuse in ihrer grünen Oase hatten. Knapp 100 von euch haben abgestimmt und das Ergebnis war, dass die Hälfte von euch noch nicht das Vergnügen mit den Wollis hatte! Für die anderen 50 % drücken wir die Daumen, dass ihr die Fieslinge losgeworden seid. Falls nicht, findet ihr jetzt die nötigen Infos, die ihr braucht, um den Wollläusen den Garaus zu machen!

Was kann ich vorbeugend gegen Wollläuse tun?

  • Kontrolliere alle neu gekauften Pflanzen sorgfältig, auch in den Blattachseln und unter den Blättern. Im Zweifelsfall oder wenn du gerade keine Zeit für eine eingehende Kontrolle hast, stelle deinen grünen Neuling erst einmal separat von seinen künftigen Pflanzenkumpels auf, und beobachte, wie er sich in den kommenden Tagen entwickelt.
  • Du kannst Gelbsticker oder  Gelbtafeln zwischen deinen grünen Mitbewohnern platzieren. Auch Schmierläuse (Planococcus citri) fühlen sich von der gelben Farbe angezogen und bleiben auf dem insektizidfreien Leim kleben. Das hilft dir dabei, einen Befall frühzeitig und einfach zu erkennen. Zudem sind die gelben Fallen auch noch bei zahlreichen anderen Plagegeistern nützlich, wie z.B. bei den häufig vorkommenden Trauermücken. Wenn du mehr über die lästigen kleinen Mückchen erfahren möchtest, dann schau mal hier rein: Trauermücken erkennen und bekämpfen

An meinen Pflanzen sind bereits Wollläuse! Was sind meine ersten Schritte?

  • Isoliere die betroffene Pflanze für mehrere Wochen von den anderen Zimmerpflanzen. Alternativ kannst du sie auch in eine durchsichtige Plastiktüte einpacken.
  • Kontrolliere alle Zimmerpflanzen, die in der Nähe der befallenen Pflanze stehen. Wenn du einen Befall übersiehst, stecken sie sich immer wieder gegenseitig an. Hierbei ist es wichtig, dass du die Nachbarpflanzen in den kommenden Tagen und Wochen mehrfach kontrollierst, denn: Die Nymphen sind anfangs so winzig klein, dass man sie erst sieht, wenn sie größer werden!
  • Befall reduzieren: Damit Pflanzenschutzmittel gut durchgreifen können, ist es wichtig, dass du die Wollläuse zunächst einmal reduzierst. Denn wenn die Schädlinge in ihrem wachsigen Nest dicht beisammensitzen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass man sie mit dem Mittel richtig trifft. Robustere und nicht allzu große Grünlinge kannst du in der Dusche abbrausen. Stark befallene Triebe und Blätter schneidest du am besten ganz ab. Größere Pflanzen oder solche mit zarten Blättern kannst du mit einem in Alkohol getränkten Tuch oder Wattestäbchen von den Wollnestern befreien. Das Abwischen mit einem Tuch mit Kaliseife oder Neudosan eignen sich auch gut für diese Vorbehandlung.


So, deine ersten Schritte sind getan: Du hast dafür gesorgt, dass die Krabbeltiere nicht auf deine anderen Zimmerpflanzen übergreifen und hast die Befallsnester entfernt. Somit hast du nun die Grundlage dafür geschaffen, die nervigen Wollis gänzlich loszuwerden. Jetzt geht es weiter mit der Bekämpfung!

Wie kann ich die Schädlinge wieder loswerden?

Eins vorab: Um Erfolg bei der Bekämpfung zu haben, ist es wichtig, dass du kontinuierlich dranbleibst! Konsequenz ist dein wichtigstes Werkzeug bei den fiesen Wollis.

Bekämpfung #1:Einsprühen

Insektizide bzw. die sogenannte „Chemiekeule“ ist bei Wollläusen wenig effektiv, weil die äußere Hülle, die aus Wachs besteht, schützend wirkt. Viele Arten sind zudem resistent gegen bestimmte Wirkstoffe. Außerdem sind für den privaten Gebrauch mittlerweile so gut wie keine „Chemiekeulen“ mehr zugelassen.

Mit diesen Ölen und Wirkstoffen funktioniert die Bekämpfung:

  • Eine gute Wirkung erzielt man vor allem über ölhaltige Präparate, v.a. solche, die einen Schmierfilm bilden, wie z.B. Raps- & Paraffinöl. Die Öle können die dicke Schutzschicht auflösen und die Wollläuse ersticken dann unter dem Ölfilm.
  • Neemöl: Der Wirkstoff in Neemöl (Azadirachtin), der aus dem Niembaum (Azadirachta indica) gewonnen wird, hat sich gegen Wollläuse als wirksam erwiesen. Das Azadirachtin verlangsamt die Entwicklung und Vermehrung von Insekten und führt zum Absterben.
  • Sesamöl kann ebenfalls zur Bekämpfung eingesetzt werden oder beigemengt werden, da es eine insektizide Wirkung hat. Pyrethrum: Das sind Naturstoffe, die aus den Blüten (und anderen Pflanzenteilen) von verschiedenen Chrysanthemum- bzw. Tanacetum-Arten, teilweise auch Tagetes-Arten, gewonnen werden. Die Insekten verenden, wenn sie den Wirkstoff fressen oder mit ihm in Kontakt kommen, ebenso wirkt Pyrethrum fraßabschreckend.
  • Alkohol ist eine Lösung! Zumindest bei der Schmierlausbekämpfung. Er ist ein wirksames Mittel zur Bekämpfung der Wollis. Im Rahmen einer Studie konnte ein Spray mit einer 70 %igen Konzentration von Isopropylalkohol (2-Propanol) 70-80 % der Wollläuse abtöten. Auch 70 %iger Spiritus ist wirksam.

Alle genannten Öle und Wirkstoffe haben ein breites Anwendungsspektrum, d.h. sie wirken gegen viele Insekten und somit leider auch gegen manche Nützlinge. Setze daher keine Nützlinge ein, solange du die Öle und Wirkstoffe auf deine Pflanzen sprühst.

Wie wende ich diese Öle und Wirkstoffe an?

Öle wie Raps- und Paraffinöl, die einen starken Schmierfilm bilden, kannst du nicht beliebig oft auf deine Pflanzen-Buddys sprühen, denn sonst kann es passieren, dass diese Schaden nehmen. Wir empfehlen dir daher, dass du eine Kombination mit Neemöl anwendest. Dieses bildet keinen so dichten Schmierfilm, wirkt aber durch das enthaltene Azadirachtin.

Um erfolgreich gegen die Wollis zu sein, ist es wichtig, dass du die ölhaltigen Mittel mehrfach spritzt. Wir können dir empfehlen, dass du deine Pflanzenfreunde drei Mal im Abstand von einer Woche damit einsprühst. Dabei ist es wichtig, dass du alle Pflanzenteile flächendeckend benetzt, auch die Blattachseln und -unterseiten.

Folgende, aktuell erhältliche Mittel können wir dir empfehlen:

Tipp #1:

Es lohnt sich, wenn du dir notierst, wann du welche Pflanze womit behandelt hast und dir ggfls. Erinnerungen ins Handy oder in den Kalender packst. So verlierst du bei den Mehrfachanwendungen nicht den Überblick oder versäumst eine Spritzbehandlung. Denn du hast ja bereits gelernt, dass Konsequenz dein wichtigstes Werkzeug gegen die Schmierläuse ist.

Tipp #2:

Achte bei der Bekämpfung genau auf die Blattränder, denn dort halten sich die winzigen Jungtiere häufig auf.

Tipp #3:

Um sicherzugehen, dass du auch wirklich alle Fieslinge erwischst, reinige auch den Topf und die Umgebung der Pflanze mit Alkohol. Es kann nämlich sein, dass die Wollis sich unter dem gebördelten Rand mancher Kunststofftöpfe aufhalten.

Bekämpfung #2: Tauchbad

Kleineren Pflanzen kannst du die Faszination der Welt unter Wasser näherbringen! Packe dazu den Topfballen in eine Tüte ein, drehe die Pflanze um und lege sie mit den oberirdischen Pflanzenteilen für ca. eine halbe Stunde in ein Tauchbad (Eimer, Waschbecken). In das Wasser kannst du Neudosan oder eines der anderen oben genannten Mittel geben. Dann ersticken die Schmierläuse. Es ist möglich, dass einige wenige Tiere den Tauchkurs überleben. Du kannst die Behandlung daher nach 7-10 Tagen wiederholen.

Bekämpfung #3: Nützlinge

Die biologische Bekämpfung der Wollis mithilfe von Nützlingen ist zwar langsam, aber sicher und sehr empfehlenswert. Hier findest du die Nützlinge, die du gegen die wolligen Plagegeister einsetzen kannst:

  • Schlupfwesen der Gattung Anagyrus haben unter Nützlingen von Wollläusen die höchste Erfolgsquote, ausgenommen der Zitrusschmierlaus, bei der sich die Schlupfwespe Leptomastix dactylopii etwas besser eignet. Die Schlupfwespen stechen die Wollis an und legen Eier in sie. Die Eier schlüpfen und der Inhalt der Wollläuse dient als Nahrung für den Schlupfwespen-Nachwuchs.
  • Die Schlupfwespe Leptomastix dactylopii parasitiert viele Wolllaus-Arten, am liebsten die Zitrusschmierlaus und die Langschwänzige Schmierlaus.
  • Florfliegen-Larven (Chrysoperla carnea) helfen dir gut gegen die Wollis. Wie du die Nützlinge anwendest, erfährst du hier: Nützlinge – Die natürliche Schädlingsbekämpfung. Du kannst die Florfliegen-Larven auch direkt bei uns bestellen, nämlich hier.
  • Die Australischen Marienkäfer (Cryptolaemus montrouzieri) sind sehr effiziente Wolli-Vertilger! Sie snacken bis zu 30 Wollläuse am Tag, wow! Was du über diesen Nützling unbedingt wissen musst, ist, dass er als Larve komplett anders aussieht, denn als erwachsener Marienkäfer. Die Larve ähnelt optisch so stark einer Wolllaus, dass man sie auf den ersten Blick kaum auseinanderhalten kann. Wie du die Helferlein anwendest, erfährst du hier: Nützlinge – Die natürliche Schädlingsbekämpfung. Du kannst den Australischen Marienkäfer hier bestellen.
  • Studien zufolge kann auch die Raubwanze Orius laevigatus dabei helfen, die Schmierlaus-Population zu reduzieren.

Kann ich mir auch selbst Mittel anmischen?

Grundsätzlich ja. Studien haben gezeigt, dass 1-2%ige Konzentrationen von Schmier- bzw. Kaliseife und Pflanzenöl erfolgreich waren gegen Wollläuse.

Also kannst du 10-20 ml Raps-, Sesam- oder Paraffinöl in einen Liter Wasser geben, gut schütteln und deine Pflanzen flächendeckend damit einsprühen. Alternativ kannst du auch statt dem Öl 10-20 ml Schmier- bzw. Kaliseife in einen Liter Wasser geben und damit sprühen.

Beiden Mischungen kannst du bis zu 15 ml Spiritus oder Isoproanolalkohol (2-Propanol) hinzufügen.

Es wird empfohlen, die Lösung alle 2-3 Tage zu sprühen. Wenn sich irgendwo auf deiner Pflanze erneute Befallsnester bilden, lohnt es sich, diese mit einem in Alkohol getränkten Wattestäbchen oder Wattepad zu entfernen.

Übrigens: Von Hausmitteln wie Glasreiniger oder Backpulver raten wir dir ab. Diese Mittel können deiner geliebten Pflanze schaden. Verwende lieber bewährte Produkte bzw. Mischungen, die sicher und wirksam sind.

War die Bekämpfung erfolgreich? – Der Quetschtest

Wenn du deine Pflanzen vor einer Weile behandelt hast und wieder ein wolliges Nest entdeckst, und nicht sicher bist, ob du dieses beim Säubern übersehen hast, oder ob sie neu entstanden sind, kannst du den Quetschtest machen. Denn unter der Wachsschicht kann man nicht genau erkennen, ob die Behandlung gegen die Wollis nun erfolgreich war oder nicht, weil die Wachsschicht lange überdauert. Dazu zerdrückst du das wollige Material in den Fingern – wenn dieses trocken ist kannst du davon ausgehen, dass die Fieslinge abgestorben sind.

Muss ich meine Pflanzen bei einem Wolllausbefall umtopfen?

Nein, wenn die oberirdischen Pflanzenteile von den fiesen Wollis befallen sind, musst bzw. solltest du deinen Grünling nicht umtopfen. Es schadet aber nicht, wenn du den Kunststofftopf entfernst und dir den Topfballen anschaust, denn dein Grünling könnte zusätzlich noch Wurzelschmierläuse haben. Im nächsten Kapitel erfährst du mehr über die unterirdisch lebenden Wollaus-Arten. Wenn du keine weißen Nester am Erdballen siehst, brauchst du deine Zimmerpflanze jedoch nicht umzutopfen. Sie ist durch das Saugen an ihren Blättern sowieso schon gestresst, daher solltest du ein Umtopfen vermeiden, weil dies zusätzlichen Stress für deinen Pflanzen-Buddy bedeutet.

Wollläuse an den Wurzeln

Innerhalb der Familie der Woll-/Schmierläuse gibt es Arten, die ausschließlich unterirdisch, also an den Wurzeln von Pflanzen, leben. Diese sogenannten Wurzelschmierläuse (Rhizoecus spp.) sehen ähnlich aus wie die oberirdisch lebenden Wollis, sind aber deutlich schwieriger zu entdecken, weil man sie nur findet, wenn man den Kunststofftopf der Pflanze entfernt und sich den Topfballen anschaut. Du hast weiße Nester an den Wurzeln deines Grünlings entdeckt? Hier erfährst du, alles, was du über die unterirdischen Wollis wissen musst und ob es sich wirklich um Wurzelläuse handelt, denn man kann die Fieslinge sehr leicht verwechseln!

Wollläuse im Garten

Wenn du an deinem Gemüse oder deinen Zierpflanzen im Garten einen Wolllaus- bzw. Wurzellausbefall hast, musst du beachten, dass die Fieslinge häufig von Ameisen beschützt werden. Diese „melken“ die Läuse und ernähren sich von deren zuckerhaltigem Honigtau. Positiv daran ist, dass sich auf den Blättern kaum oder gar kein Rußtau bildet, wenn die Ameisen den Honigtau abfuttern. Die Schattenseite an der Symbiose ist, dass die Wollläuse von den Ameisen beschützt werden. Das kann eine Bekämpfung mittels Nützlinge stark erschweren. Wenn das bei dir der Fall ist, kannst du versuchen, die Ameisen mit einem Zuckerwasser-Spender abzulenken, denn dann lassen sie die Wollis meistens im Stich.

Die Wollis kommen immer wieder – was soll ich tun?

Online liest man immer wieder von frustrierten Plantaddicts, die den Kampf aufgeben und ihre geliebten Zimmerpflanzen entsorgen. Das muss nicht sein! Was du sonst noch gegen Wollläuse tun kannst:

  • Bevor du den Kampf um deine schöne Zimmerpflanze aufgibst, kannst du eine Heißwasserbehandlung ausprobieren. Das Eintauchen in heißes Wasser scheint eine potentiell nützliche Bekämpfungsmethode bei Wollläusen zu sein. Packe den Topfballen dazu in eine Tüte ein und tauche deinen Grünling kopfüber in ein heißes Wasserbad. Du solltest das allerdings erst ausprobieren, wenn du bereit bist, dich von deiner Pflanze zu verabschieden. Denn wir können nicht garantieren, dass jede Pflanzenart mit der Behandlung zurechtkommt. In Studien wurde gezeigt, dass die Wolllauspopulation bei einer Temperatur von 44 °C für 75 Min. oder 54 °C für 16 Min. abgestorben ist. Bitte berichte uns gerne von deiner Erfahrung, wenn du dies ausprobiert haben solltest.
  • Manche ätherischen Öle haben eine insektizide Wirkung und können gegen die fiesen Wollis eingesetzt werden. Das ätherische Öl, das aus Thymian (Thymus capitatus) gewonnen wird, wirkt gegen die Schmierläuse vor allem über den Inhaltsstoff Carvacrol. Es wirkt sowohl über den direkten Kontakt als auch über die Luft. Du kannst das Öl also verdampfen oder ein paar Tropfen davon mit Wasser in eine Sprühflasche geben (direkt vor der Anwendung gut durchschütteln) und die Pflanze flächendeckend damit einsprühen. Über die jeweils benötigten Konzentrationen ist wenig bekannt, weswegen probieren hier über studieren geht. Auch bei dieser Methode kann nicht ausgeschlossen werden, dass dein Pflanzen-Buddy bei einer Überdosierung zu Schaden kommt. Deswegen empfehlen wir dir, dass du die Maßnahme aufgrund der fehlenden Erfahrungswerte entweder als letzte Option ausprobierst oder in geringer Dosierung an einem Blatt oder Trieb deines Grünlings testest, um herauszufinden, wie deine Pflanze und die Wollis darauf reagieren. Wenn du das ausprobiert haben solltest, wären wir sehr happy, wenn du deine Erfahrungswerte auch hierbei mit uns teilen würdest. Du kannst das Öl z.B. hier bestellen. Bitte beachte, dass du keine Nützlinge einsetzt, während du das ätherische Öl ausbringst.
  • Wenn alle Stricke reißen: Bitte verfrachte deinen Pflanzenfreund nicht in die Mülltonne. Außerhalb der kalten Jahreszeit kannst du deinen Grünling vor die Tür stellen mit einem „Zu verschenken – Achtung Wollläuse!“-Schild. Wir sind uns sicher, dass sich jemand über die Pflanze freut und den Kampf gegen die Fieslinge aufnehmen möchte. Pflanzen sind ein Luxusgut und nicht jeder kann sie sich leisten. So bekommt dein Grünling noch eine Chance und du hast jemandem vielleicht eine große Freude bereitet. Im kalten Winter kannst du deine Pflanze online „Zu verschenken – Retter gesucht“ inserieren, unserer Erfahrung nach wird es keine Stunde dauern, bis du Interessenten hast. Bitte weise aber unbedingt auf den bestehenden Wolllausbefall hin.

Ein Ausblick – In Zukunft gibt es Hoffnung

Hast du schon einmal gehört, dass man bestimmte Pilze als Pflanzenschutzmittel gegen Schädlinge einsetzen kann? Es gibt mehrere parasitäre Pilze (z.B. Entomophthora fumosa, Metarhizium brunneum, Beauveria bassiana und Lecanicillium lecanii), die gegen bestimmte Schmierlaus-Arten wirksam sind. Aktuell stehen solche pilzbasierten Mittel für den privaten Anwender noch nicht zur Verfügung, wir dürfen aber hoffnungsvoll sein, dass es bald weitere wirksame biologische Pflanzenschutzmittel geben wird.

Chapeau, du bist am Ende des Blogs angekommen!

Nun hast du richtig was auf dem Kasten und weißt genau, wie du die wolligen Fieslinge bezwingen und deine Pflanzenfreunde zu einem prachtvollen gesunden Aussehen verhelfen kannst. Die Inhalte des Blogs basieren übrigens auf wissenschaftlichen Studien – du hast jetzt also richtig cooles Fachwissen im Kopf!

Melde dich jederzeit bei uns, wenn du Fragen hast oder uns deine Erfahrungen mitteilen möchtest. Dein Feedback ist wichtig für uns! 

Literaturverzeichnis

Reproductive Biology of Three Cosmopolitan Mealybug (Hemiptera: Pseudococcidae) Species, Pseudococcus longispinus, Pseudococcus viburni, and Planococcus ficus-Web of Science Core Collection (2023). Online verfügbar unter https://www.webofscience.com/wos/woscc/full-record/WOS:000294062300018, zuletzt aktualisiert am 06.11.2023, zuletzt geprüft am 06.11.2023.

Specificity of Anagyrus sp nov nr. sinope and Leptomastix dactylopii for six mealybug species-Web of Science Core Collection (2023). Online verfügbar unter https://www.webofscience.com/wos/woscc/full-record/WOS:000245817900001, zuletzt aktualisiert am 08.11.2023, zuletzt geprüft am 08.11.2023.

Wolll- und Schildäuse | Koppert Deutschland (2023). Online verfügbar unter https://www.koppertbio.de/fragestellung/schaedlingsbekaempfung/wolll-und-schildaeuse/, zuletzt aktualisiert am 22.11.2023, zuletzt geprüft am 22.11.2023.

Ahmed, Abdul Razak; Apori, Samuel Obeng; Karim, Abdul Aziz (2023): Mealybug vectors: A review of their transmission of plant viruses and their management strategies. In: AIMSAGRI 8 (3), S. 736–761. DOI: 10.3934/agrfood.2023040.

Alloui-Griza, R.; Cherif, A.; Attia, S.; Francis, F.; Lognay, G. C.; Grissa-Lebdi, K. (2022): Lethal toxicity of Thymus capitatus essential oil against Planococcus citri (Hemiptera: Pseudococcidae) and its coccinellid predator Cryptolaemus montrouzieri (Coleoptera: Coccinellidae). In: Journal of Entomological Science 57 (3), S. 425–435.

Ballesteros, Carolina; Chorbadjian, Rodrigo A.; Zaviezo, Tania (2023): Mating behavior of Pseudococcus calceolariae and Pseudococcus longispinus (Hemiptera: Pseudococcidae): are asexual reproduction and hybridization possible? In: Journal of insect science (Online) 23 (4). DOI: 10.1093/jisesa/iead058.

BARRASS, I. C.; (JERIE, P ) (WARD, SA )JERIE, P (BARRASS, IC); JERIE, PWARD, SAWARD, SA (1994): Aerial dispersal of first- and second-instar longtailed mealybug, Pseudococcus longispinus (Targioni Tozzetti) (Pseudococcidae: Hemiptera). In: AUSTRALIAN JOURNAL OF EXPERIMENTAL AGRICULTURE, S. 1205–1208. Online verfügbar unter https://www.publish.csiro.au/an/EA9941205, zuletzt geprüft am 08.11.2023.

Gisbert Zimmermann (2012): Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten ätherischer Öle im Pflanzenschutz: Eine Übersicht. In: Journal für Kulturpflanzen (64 (1)), S. 1–19. Goolsby, J. A.; Rose, M.; Morrison, R. K.; Woolley, J. B. (2000): Augmentative biological control of longtailed mealybug by Chrysoperla rufilabris (Burmeister) in the interior plantscape. In: Southwestern Entomologist 25 (1), S. 15–19.

Gut, Philipp; Bürki, Moritz (2022): Bildatlas Pflanzenschutz an Zier- und Nutzpflanzen. Krankheiten und Schädlinge erkennen, vorbeugen und richtig behandeln. 9., aktualisierte Auflage. Stuttgart (Hohenheim): Eugen Ulmer KG (Ulmers Bildatlas).

Hallmann, Johannes; Tiedemann, Andreas von (2019): Phytomedizin. 3., vollständig überarbeitete Auflage. Stuttgart: UTB.

Jansen, M.; Westenberg, M. (2015): Morphological and molecular studies of a new species of the root mealybug genus Ripersiella Tinsley (Hemiptera: Coccoidea: Rhizoecidae) from greenhouses in The Netherlands and a first incursion of the American root mealybug Rhizoecus keysensis Hambleton in Europe. In: Tijdschrift voor Entomologie 158 (1), S. 1–19.

Kahya, D. (2023): A comparative study of two-sex life table parameters of Orius laevigatus Fieber (Hemiptera: Anthocoridae) on two mealybug species, Planococcus citri Risso, and P. solenopsis tinsley (Hemiptera: Pseudococcidae). In: Egyptian Journal of Biological Pest Control 33 (92).

Kaydan, M. B.; Benedicty, Z. K.; Kondo, T.; Ramos-Portilla, A. A.; Szita (2019): Investigations on the genus Rhizoecus (Hemiptera: Rhizoecidae) with description of two new species from South America. In: Neotropical Entomology 48 (5), S. 809–821.

Le-Britton, Tony (2023): Urban Jungle Style. So überleben extravagante Zimmerpflanzen garantiert. Zimmerpflanzenbuch über die Pflege exotischer, außergewöhnlicher Pflanzen. 1. Auflage. München: DK Verlag Dorling Kindersley; Dorling Kindersley Verlag.

Lester, Philip J.; Dentener, Peter R.; Petry, Robert J.; Alexander, Sharon M. (1995): Hot-water immersion for disinfestation of lightbrown apple moth (Epiphyas postvittana) and longtailed mealy bug (Pseudococcus longispinus) on persimmons. In: Postharvest Biology and Technology 6 (3-4), S. 349–356. DOI: 10.1016/0925-5214(95)00002-N.

Moir, Melinda L.; Renton, Michael; Hoffmann, Benjamin D.; Leng, Mei Chen; Lach, Lori (2018): Development and testing of a standardized method to estimate honeydew production. In: PLOS ONE 13 (8), e0201845. DOI: 10.1371/journal.pone.0201845.

Ortu, S.; Delrio, G. (1982): Observations on the field use of the synthetic sex pheromone of Planococcus citri (Risso) (Homoptera, Coccoidea). In: Redia 65, S. 341–353.

Palmengarten Frankfurt: Orchideen.

Rehana Bibi; Munir Ahmad; Asim Gulzar; Muhammad Tariq; Muneer Ahmad (2022): Consumption of citrus mealybug, Planococcus citri by two predators, Cryptolaemus montrouzieri mulsant and Chrysoperla carnea (stephen), under controlled conditions. In: International Journal of Tropical Insect Science 43 (1), S. 83–91.

Seipel, Holger (2009): Fachkunde für Gärtner. 8., aktualisierte und überarb. Aufl. Hamburg: Büchner.

Uhlig, Matthias (2005): Kakteen & andere Sukkulenten. [Schritt für Schritt zu prachtvollen Pflanzen ; so blühen und gedeihen Kaktus & Co ; die beliebtesten Pflanzen für ein schönes Zuhause]. 1. Aufl. München: Gräfe und Unzer (GU Pflanzenpraxis).

Ullah, Muhammad Irfan; Arshad, Muhammad; Abdullah, Asad; Altaf, Nimra; Zahid, Syed Muhammad Ali; Afzal, Muhammad (2023): Diversity of arthropods in citrus orchards of Sargodha, Pakistan: Use of different trapping techniques. In: Int J Trop Insect Sci 43 (5), S. 1797–1809. DOI: 10.1007/s42690-023-01086-4.

Autor: Aspasia

Unsere unermüdliche Bloggerfee mit grünem Daumen Deluxe! 

Aspasia ist nicht nur gelernte Zierpflanzengärtnerin, sondern ein echter Pflanzenfreak mit Leib und Seele. Mit mehr als 150 Zimmerpflanzen hat sie das wohl grünste Zuhause von uns allen – Urban Jungle wäre hier fast untertrieben! Nach ihrer Ausbildung hat sie noch einen Bachelor in Gartenbau draufgepackt und tüftelt aktuell an ihrem Master in Speziellen Pflanzen- und Gartenbauwissenschaften. Wenn sie sich nicht gerade durch wissenschaftliche Studien wühlt oder ihre Monstera verhätschelt, tippt sie fleißig Blogbeiträge für euch. Kurz gesagt: Ohne Aspasia – unsere Bloggerfee mit Pflanzen-Power – wäre unser Content nur halb so blumig!