Blattläuse erkennen und bekämpfen
Mit unseren Tipps
Was sind Blattläuse?
Die Gruppe der Blattläuse besteht weltweit aus stolzen 4.400 Arten, in Mitteleuropa kommen etwa 850 davon vor. Sie gehören zu den Insekten und sind sackförmig, mit einem verdickten Hinterleib und meistens flügellos.
Von Zeit zu Zeit werden jedoch auch geflügelte Blattläuse gebildet, die sich auf andere Wirtspflanzen ausbreiten können. Diese geflügelten Exemplare haben einen schmaleren Körper und im Verhältnis meist recht große Vorderflügel.
Blattläuse haben einen Saugrüssel, mit dem sie in das Pflanzengewebe hineinstechen und aus dem Leitgewebe, genauer dem Phloem, zuckerhaltigen Pflanzensaft saugen. Dadurch schädigen sie die Pflanzen.
Wusstest du, dass...
... sich die Anzahl der Blattlausarten durch die ansteigenden Temperaturen erhöht? Die Zahl der gefundenen Blattlausarten ist in den letzten 30 Jahren um ca. 20 % gestiegen und die Frühjahrsflüge dieser Insekten finden immer früher statt! Wir sehen daran, dass Blattläuse uns leider auch in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Das unterstreicht, wieso es wichtig ist, dass wir den richtigen Umgang mit den pflanzenschädigenden Insekten finden.
Woran erkenne ich einen Blattlausbefall?
Die Blattläuse sind ca. 1-4 mm groß und treten oft massenweise in dichten Kolonien auf. Sie sind mit bloßem Auge gut erkennbar. Oft sitzen sie in hoher Anzahl an weichen Triebspitzen, unter den Blättern oder an dem Ansatz von Knospen. Der verdickte Hinterleib ist dabei ein charakteristisches Erkennungsmerkmal. Blattläuse können ganz viele verschiedene Farben haben, von grün, orange bis schwarz können nahezu alle Farben dabei sein.
Der Befall mit Blattläusen lässt sich auch sehr sicher anhand des Honigtaus erkennen. Das ist eine klebrige, zuckerhaltige Flüssigkeit, die die Läuse ausscheiden und die auf den Blättern haftet.
Hast du gewusst, dass sich Blattläuse ebenso wie z.B. Schlangen, häuten? Die kleinen weißen Häute werden von den Läusen abgestoßen und sammeln sich auf den Blättern. Sie sehen aus wie vertrocknete Blütenteile oder klitzekleines Sägemehl. Oft haften sie – zusammen mit Schmutz und Staub – auf dem klebrigen Honigtau.
Auf diesem Honigtau können sich sogenannte Rußtau- bzw. Schwärzepilze bilden. Das erkennst du an einem schwarzen Pilzbelag auf den Blättern. Doch keine Sorge, der Pilz ernährt sich nur von dem Honigtau und dringt normalerweise nicht in das pflanzliche Gewebe ein. Wir empfehlen dir, dass du den Rußtau mit einem feuchten Tuch und etwas Seife abwischst. Zwar schadet er unseren geliebten Pflanzen nicht direkt, bedeckt aber die grüne Blattfläche und mindert somit die Photosyntheseleistung.
Blattläuse und ihre Helfer-Ameisen
Blattläuse und Ameisen sind schon sehr lange enge Freunde. Die Ameisen ernähren sich von dem zuckerhaltigen Honigtau und beschützen die Läuse im Gegenzug vor deren Feinden. Smarte Zusammenarbeit, oder?
Fun Fact: Ameisen betrillern den Hinterleib von Blattläusen mit ihren Fühlern, um diese dazu anzuregen, noch stärker zu saugen, wodurch sie mehr Honigtau zu produzieren.
Wie entwickeln sich Blattläuse?
Puh, eins vorab: es ist kompliziert. Blattläuse sind Meister der Anpassung und haben zahlreiche Strategien, um sich optimal zu vermehren. Außerdem unterscheiden sich die Entwicklungsgänge zwischen den unterschiedlichen Arten. Um euch die Entwicklung der Blattläuse beispielhaft zu erklären, kommt nun eine kleine Geschichte der Traubenkirschenblattlaus.
Es ist April. Auf einer Traubenkirsche, hoch oben in der Krone, befindet sich ein kleines, nur einen halben Millimeter großes Ei an einer Knospe. Es ist das Ei von Rhopalosiphum padi, der Traubenkirschenblattlaus. Letzten Herbst wurde es von einer befruchteten Blattlaus dort abgelegt. Da es nun langsam wärmer wird, brechen die Knospen der Traubenkirsche auf. Gleichzeitig regt sich auch was in dem Ei: die kleine Blattlaus – nennen wir sie Padi – schlüpft aus dem Ei. Padi saugt nun an den leckeren, frischen Knospen und schafft es in 4-10 Tagen ihre Jugendstadien hinter sich zu lassen und erwachsen zu werden. Nun geht’s los mit der Vermehrung und das schafft sie bemerkenswerterweise ganz alleine! Ohne das Zutun eines Männchens bringt sie 40-70 lebende, weibliche Jungläuse auf die Welt! Padis Töchter sind flügellos und saugen wie ihre Mutter an den leckeren Trieben der Traubenkirschen. 4-10 Tage später kriegen die Töchter ebenfalls Kinder. Padis Enkelinnen haben nun ein cooles Gadget erhalten: sie haben Flügel! Es ist Mai und Padis geflügelte Enkel nehmen Reißaus: sie fliegen zu einem Maisfeld, um sich dort an dem saftigen Pflanzengewebe der Maispflanzen satt zu trinken. Padis Enkel kriegen dort nun wieder Kinder und auch die Kinder bekommen wieder Kinder, … insgesamt können etwa 10 Generationen nach Padi entstehen. Und alle Nachkommen sind weiblich. Somit wäre Padi also Ururururur…. Naja okay, sagen wir einfach sie hat viiiiiele Kindeskinder! Wenn es ihren Ururururenkelinnen zu eng wird auf den Maispflanzen, entwickeln sich wieder geflügelte Läuse, die zu anderen Sommerwirten, z.B. Getreide, hinüberfliegen und dort ihre neue Großfamilie gründen. Im Herbst wird es langsam kälter und Padis große Nachkommenschaft sehnt sich nach der Traubenkirsche. So bilden sie wieder geflügelte Läuse. Diesmal werden jedoch nicht nur Töchter, sondern auch Söhne geboren! Die geflügelten Weibchen und Männchen fliegen nun zu ihrem Winterwirt, der Traubenkirsche. Dort angekommen, wird es Zeit für etwas Liebe: die Läuse paaren sich, sodass sie Eier legen können. Diese verbringen den Winter an der Knospe der Traubenkirsche, bis dann nächsten April Padi 2 schlüpfen kann.
Merke:
- Blattläuse können sich sehr rasch und sehr zahlreich vermehren.
- Weibliche Blattläuse können sich ohne Befruchtung eines Männchens vermehren (Jungfernzeugung).
- Manche Blattlaus-Arten wechseln die Wirtspflanze, das nennt man wirtswechselnd. Es gibt auch nicht wirtswechselnde Arten, die auf ihrem Sommerwirt überwintern, z.B. die Rosenblattlaus.
- Männliche Blattläuse sind sehr selten.
- Wenn die Kolonie zu dicht wird, entwickeln sich geflügelte Läuse, die sich auf andere Pflanzen ausbreiten können.
Können Blattläuse uns Menschen oder unseren Haustieren schaden?
Die Blattläuse können weder unsere Vierbeiner noch uns Menschen anstechen und sind somit für Säugetiere ungefährlich. Sie schädigen ausschließlich unsere grünen Freundinnen und Freunde.
Welche Pflanzenarten werden von Blattläusen befallen?
Nahezu alle Zier-, Gemüse und Obstpflanzen können von den Läusen befallen werden. Manche Blattlaus-Arten sind hoch spezialisiert auf eine bestimmte Wirtspflanze, z.B. die Zypressenblattlaus, die sich auf anderen Pflanzenarten als Zypressen nicht fortpflanzen kann. Ganz anders verhält es sich bei anderen Arten, wie beispielsweise der Grünen Gurkenblattlaus Aphis gossypii, die sich von Hunderten verschiedener Pflanzenarten ernähren kann. Insbesondere an Rosen sind Blattläuse sehr häufig anzutreffen.
Fun-Fact: Eine Blattlaus kann mit einer Blattlaus trächtig sein, die ihrerseits mit einer Blattlaus trächtig ist, die wiederum trächtig ist. Du bist jetzt verwirrt? Verstehen wir. Also wir sehen eine Blattlaus-Uroma, in deren Bauch sich die Oma, Mutter und das Kind befinden. Das nennt man teleskopische Generation. Wie gut, dass du das jetzt weißt.
Welchen Schaden bereiten Blattläuse meinen Pflanzen?
Die kleinen Insekten saugen in dem Phloem der Pflanze, das ist eine Leitbahn durch die hauptsächlich die Produkte der Photosynthese, also Zucker wie Saccharose, transportiert werden. Dadurch wird unseren grünen Schätzen wertvoller Zucker entzogen. Zusätzlich scheiden die Läuse beim Saugen giftigen Speichel aus.
Die Saugtätigkeit führt dazu, dass Wachstumsstörungen und Missbildungen entstehen. Junge Triebe können sich verdrehen, kräuseln und einrollen, Blütenstände öffnen sich nicht vollständig und befallene Pflanzenteile können absterben.
Ein weiterer wichtiger Schaden, der durch Blattläuse entstehen kann, ist eine Bakterien- oder Viruserkrankung. Die saugenden Insekten übertragen zahlreiche Virusarten auf viele Gewächse, an denen sie saugen. Wenn deine Pflanze sich nach einem überstandenen Blattlausbefall nicht erholt und sehr krank aussieht, solltest du sie besser entsorgen. Viruskrankheiten können bisher leider nicht geheilt werden.
Die Blattläuse schaden den Pflanzen indirekt noch durch die Schwärzepilze, die sich auf deren ausgeschiedenen Honigtau ansiedeln. Dadurch wird die Photosyntheseleistung unserer Grünlinge reduziert und es steht noch weniger Zucker für die Pflanzen zur Verfügung.
So – kommen wir nun zur Bekämpfung von Blattläusen. Bitte achte darauf, ob die Bekämpfungsmethode für den Innenraum (Wohnung, Wintergarten) oder für das Freiland (Balkon, Garten) geeignet ist. Es ist wichtig, die Methoden zu unterscheiden, weil die Läuse im Freiland Teil des Ökosystems sind, während sie im Innenraum gerne vollständig bekämpft werden sollten.
Blattlaus-Bekämpfung in geschützten Räumen
Wir wissen bereits, dass sich Blattläuse rasend schnell fortpflanzen (wir erinnern uns an die Blattlaus-Urgroßmutter, nach deren Vorbild die russischen Matrjoschka-Puppen hätten erfunden sein können).
Im Innenraum fehlen leider die natürlichen Gegenspieler, die die schnell wachsende Blattlaus-Population im Zaum halten könnten. Daher sollten wir in der Wohnung eine vollständige Entfernung der Blattläuse anstreben.
Doch zunächst schauen wir uns an, wie wir den kleinen Insekten vorbeugen können:
- Vorbeugen im Innenraum – Tipp #1: Kontrolliere alle neu einziehenden Pflanzen gründlich, auch in den Blattachseln und auf den Unterseiten. Im Zweifelsfall oder wenn du gerade keine Zeit für eine eingehende Kontrolle hast, stelle deinen grünen Neuling erst einmal separat von seinen künftigen Pflanzenkumpels auf, und beobachte, wie er sich in den kommenden Tagen entwickelt.
- Vorbeugen im Innenraum – Tipp #2:Platziere Gelbsticker oder Gelbtafeln zwischen deinen grünen Mitbewohnern! Auch Blattläuse werden von der gelben Farbe angezogen und bleiben auf dem Leim kleben. Das hilft dir dabei, einen Befall frühzeitig und einfach zu erkennen. Zudem sind die gelben Fallen auch noch bei zahlreichen anderen Plagegeistern nützlich, wie z.B. bei den häufig vorkommenden Trauermücken. Wenn du mehr über die lästigen kleinen Mückchen erfahren möchtest, dann schau mal hier rein:Trauermücken erkennen und bekämpfen Bitte die Gelbsticker nicht im Außenbereich verwenden, da sonst viele nützliche Insekten daran kleben bleiben können.
- Vorbeugen im Innenraum – Tipp #3: Fenster und Balkontür mit Fliegengitter ausstatten! Die geflügelten Blattläuse sind größer als die Maschenweite der gängigen Fliegengitter, weswegen sie durch diese daran gehindert werden, in deine Wohnung zu fliegen und sich an deinen Zimmerpflanzen gütlich zu tun. Zudem werden auch Wanzen und andere Insekten davon abgehalten, sich in deine Wohnung zu verirren.
An meinen Pflanzen im Innenraum sind bereits Blattläuse! Was sind meine ersten Schritte?
- Isoliere die betroffene Pflanze für eine Weile von deinen anderen grünen Mitbewohnern. Wenn das räumlich nicht funktioniert, kannst du sie alternativ auch in eine durchsichtige Plastiktüte einpacken.
- Kontrolliere alle Zimmerpflanzen, die in der Nähe der befallenen Pflanze stehen. Wenn du einen Befall übersiehst, stecken sie sich immer wieder gegenseitig an. Hierbei ist es wichtig, dass du die Nachbarpflanzen in den kommenden Tagen und Wochen mehrfach kontrollierst, um sicherzustellen, dass sie schädlingsfrei sind.
- Da sich die Blattläuse in sehr dichten Kolonien zusammendrängen, kann es sein, dass Pflanzenschutzmittel nicht alle Läuse erreichen. Daher solltest du die Läuse-Kolonie zunächst einmal reduzieren, sodass das danach angewendete Pflanzenschutzmittel alle verbleibenden Läuse treffen kann. Dazu kannst du robustere und nicht allzu große Grünlinge in der Dusche abbrausen. Stark befallene Triebe und Blätter schneidest du am besten ganz ab. Größere Pflanzen oder solche mit zarten Blättern kannst du mit einem in Kaliseife oder Neudosan getränkten Tuch von den Blattläusen befreien.
Nun sind deine ersten Schritte getan: Du hast dafür gesorgt, dass die Krabbeltiere nicht auf deine anderen Zimmerpflanzen übergreifen und hast deren Anzahl reduziert. Jetzt geht es weiter mit der Bekämpfung!
Wie kann ich die Blattläuse im Innenraum wieder loswerden?
Bekämpfung Tipp #1: Einsprühen
Chemische Insektizide sind bei Blattläusen unterschiedlich effektiv, weil viele Blattlaus-Arten mittlerweile resistent sind gegen bestimmte Wirkstoffe. Für den privaten Gebrauch sind ausreichend viele wirksame und gleichzeitig biologisch unbedenklichere Mittel zugelassen. Umweltschädigende Mittel sind auch gar nicht nötig, denn die unerwünschten Läuse lassen sich mit verschiedenen Ölen und anderen umweltschonenden Präparaten sehr effektiv bekämpfen.
Beachte:
- Alle genannten Öle und Wirkstoffe haben ein breites Anwendungsspektrum, d.h. sie wirken gegen viele Insekten und somit leider auch gegen manche Nützlinge. Setze daher keine Nützlinge ein, solange du die Öle und Wirkstoffe auf deine Pflanzen sprühst.
- Bei zu häufiger Anwendung von Ölen kann es dazu kommen, dass die Spaltöffnungen auf den Blättern verstopfen. Es kann also zu Pflanzenschäden kommen, wenn die Öle zu häufig angewendet werden. Lies daher bitte immer auf der Packung nach, wie oft du das Mittel maximal sprühen solltest.
Hier unser Ranking, mit welchen Mitteln die Bekämpfung gut funktioniert:
Platz #1 – Kaliseife:
- Unsere Top-Empfehlung für Innenraum und Freiland!
- Wirkung: Kaliseifen zerstören die Außenschicht von weichhäutigen Insekten und schädigen die Atmungsorgane von sehr kleinen Tieren wie Blattläusen. Kaliseifen gelten als nützlingsschonend, da z.B. nützliche Florfliegen und Marienkäfer aufgrund ihrer dicken Außenschicht aus Chitin nicht von der Kaliseife geschädigt werden.
- Anwendung: Neudosan Blattlausfrei enthält Kaliseife und kann sowohl im Innenraum als auch auf dem Balkon oder Garten gesprüht werden. Auf der Produktseite findest du weitere Infos zur Anwendung, z.B. dass man nicht in der direkten Sonne sprühen soll.
Platz #2 – Neemöl:
- Für den Innenraum Wirkung: Der Wirkstoff in Neemöl (Azadirachtin), der aus dem Niembaum (Azadirachta indica) gewonnen wird, ist wirksam gegen Blattläuse. Das Azadirachtin verlangsamt die Entwicklung und Vermehrung von Insekten und führt zum Absterben.
- Anwendung: Unser Neem Bio-Schädlingsfrei wird in der angegebenen Konzentration mit Wasser vermischt und auf die Pflanzen gesprüht. Es muss mehrfach gespritzt werden.
- Beachte: Der Wirkstoff von Neemöl ist schwach schädigend bis schädigend für manche Nützlinge, z.B. für Raubmilben und den Siebenpunkt-Marienkäfer. Für Fische und Fischnährtiere ist Neem sogar giftig, deswegen bitte nicht in der Nähe eines Gewässers, z.B. eines Teichs, anwenden.
Platz #3 – Pyrethrum:
- Für den Innenraum
- Wirkung: Pyrethrum ist ein Naturstoff, der aus den Blüten (und anderen Pflanzenteilen) von verschiedenen Chrysanthemum- bzw. Tanacetum-Arten, teilweise auch Tagetes-Arten, gewonnen wird. Pyrethrum wirkt auf Insekten als Nervengift und ist auch im ökologischen Anbau zugelassen. Die Insekten verenden, wenn sie den Wirkstoff fressen oder mit ihm in Kontakt kommen, ebenso wirkt Pyrethrum fraßabschreckend.
- Anwendung: Pyrethrum ist z.B. in dem Produkt Neudorff Spruzit Schädlingsfrei in Kombination mit Rapsöl enthalten. Weitere Infos findest du, wenn du auf den Hyperlink klickst.
Platz #4 – Nützlinge:
Okay – die Nützlinge fallen hier in dem Ranking etwas aus der Reihe, weil sie kein Mittel zum Sprühen sind, dennoch sind sie sehr wichtig in der Bekämpfung von Blattläusen, weswegen sie hier nicht fehlen dürfen.
Sie sind nicht immer das Mittel erster Wahl, weil sie recht kostspielig sein können. Den vierten Platz haben sie im Ranking aber wohlverdient, denn sie sind sehr nachhaltig und vor allem auch bei größeren Gewächsen wie z.B. Obstbäumen praktisch, weil diese nicht gut besprüht werden können.
Es gibt zahlreiche Nützlinge, die du kaufen und fördern kannst, um die Blattläuse im Zaum zu halten, z.B. den Marienkäfer oder die Florfliege. Zu diesem Thema haben wir einen eigenen Blog geschrieben, den du hier findest “Nützlinge gegen Blattläuse”.
Platz #5 – Raps- und Paraffinöl:
- Bevorzugt für den Innenraum
- Wirkung: Die Blattläuse ersticken unter dem Ölfilm. Ebenso wird deren Nahrungsaufnahme und Vermehrung reduziert. Die Öle sind ungiftig für Mensch, Tier und die Umwelt.
- Anwendung: Rapsöl ist z.B. in dem Produkt Neudorff Spruzit Schädlingsfrei i in Kombination mit Naturpyrethrum enthalten. Paraffinöl ist z.B. in COMPO Blattglanzspray enthaltenl. Ein weiteres Produkt aus reinem Paraffinöl, das auch gegen Blattläuse wirksam ist, ist Neudorff Promanal Neu Schild- und Wolllausfrei.
- Beachte: Manche Pflanzen reagieren empfindlich auf Blattglanzspray. Teste am besten zuerst an einem Blatt, wie dein Grünling auf die Anwendung reagiert.
Bekämpfung - Tipp #2: Tauchbad
So wie du dir selbst im Sommer einen erfrischenden Ausflug ins Schwimmbad oder im Winter einen Aufenthalt im Whirlpool oder in der Badewanne gönnst, kannst du auch deine (kleineren) grünen Mitbewohner tauchen lassen! So klappts:
Packe den Topfballen in eine Tüte ein, drehe die Pflanze um und lege sie mit den oberirdischen Pflanzenteilen für ca. eine halbe Stunde in ein Tauchbad (Eimer, Waschbecken). Der Topfballen sollte nicht mit untergetaucht werden.
Wichtig! Was nicht fehlen darf im Tauchbad:
Gib entweder etwas Kaliseife (z.B. Neudosan) oder einen Tropfen Spülmittel ins Wasser hinzu, entweder alleine oder in Kombination mit den oben genannten Ölen. Denn Spülmittel oder Kaliseife reduzieren die Oberflächenspannung des Wassers, welches dann in die Atmungsröhren der Blattläuse eindringen kann, sodass diese dann ersticken.
Falls einige Blattläuse den Tauchgang überlebt haben sollten, kannst du die Behandlung nach 7- 10 Tagen wiederholen.
Blattlaus-Bekämpfung im Freiland
Auf dem Balkon oder in deinem Garten sollte es nicht das Ziel sein, Blattläuse vollständig zu entfernen. Sie erfüllen viele wichtige Funktionen in unserem Ökosystem, so sind sie z.B. eine bedeutsame Nahrungsquelle für viele Insekten. Auch verschiedene Vogel-Arten ernähren sich und ihren Nachwuchs von den kleinen Pflanzensaugern. Doch nicht nur die Blattläuse selbst sind ein Leckerbissen für viele Arten, auch deren ausgeschiedener Honigtau wird von zahlreichen Hautflüglern und anderen Insekten sehr gerne gesnackt. Für deine geschätzten Pflanzen ist ein Befall mit Blattläusen übrigens kein Todesurteil. Ein gewisses Maß an saugenden Blattläusen kann deine Pflanze in der Regel gut wegstecken.
Nice to know: Wusstest du, dass der von uns Menschen so geschätzte Waldhonig von Bienen gesammelter Honigtau ist? Unser Brot mit dem nahrhaften Waldhonig verdanken wir den Blattläusen! Somit ist Waldhonig quasi „Honigtau-Honig“. Eine gewisse Blattlausanzahl darfst du in deinem Garten oder an deinen Balkonpflanzen also sehr gerne tolerieren.
Wichtig: Die Gegenspieler der Blattläuse erscheinen oft erst später auf der Bildfläche, weil sie einen recht hohen Wärmebedarf haben. Viele Blattlaus-Arten haben also einen zeitlichen Vorsprung gegenüber den Nützlingen, weswegen sich die Läuse im späten Frühjahr oftmals einige Wochen lang ziemlich stark vermehren können. Bitte nicht in Panik verfallen, denn sobald die Nützlinge soweit sind, können und werden sie sich an dem reichen Buffet (welches sie dann hoffentlich vorfinden) sattfressen. Die Blattlaus-Kolonien reduzieren sich dann sehr deutlich. Vertrauen in die natürlichen Gegenspieler und Geduld zahlen sich im Außenbereich bei der Blattlausbekämpfung aus!
Und keine Sorge: Unsere Pflanzen können sich von der kurzen intensiveren Saugtätigkeit der Läuse über den Sommer zumeist sehr gut erholen. Wenn du bestimmte Pflanzen in deinem Garten hast, die immer wieder extrem stark von den Blattläusen befallen werden, z.B. viele Rosen, dann kannst du mit den folgenden Tipps vorbeugen:
Vorbeugen im Freiland – Tipp #1: Schutznetz
Vorausgesetzt an der Pflanze haben keine Läuse überwintert, kannst du deine grüne Freundin insbesondere während der Zeit der Erstbesiedelung im März bzw. April mit einem Schutznetz abdecken.
Vorbeugen im Freiland – Tipp #2: Fernhalten mit ätherischen Ölen
Studien haben gezeigt, dass ätherische Öle die Blattläuse fernhalten können.
Du kannst die zu schützende Pflanze mit einem Gemisch aus Wasser und einigen Tropfen des ätherischen Öls einsprühen. Alternativ kannst du ein dünnes Seil in das Wasser-Öl-Gemisch tauchen und diese Seile in der Pflanze aufhängen bzw. um sie herumwickeln. Der intensive Geruch des ätherischen Öls hält bestimmte Blattlaus-Arten fern.
Folgende ätherische Öle eignen sich dazu:
- Ingwer
- Karottensamen
- Rosmarin
- Thymian
Beachte: Die unterschiedlichen Blattlaus-Arten reagieren nicht alle gleichermaßen auf verschiedene ätherische Öle. Bei der sehr häufigen Grünen Pfirsichblattlaus (Myzus persicae) wirkte z.B. Rosmarin- und Thymianöl am besten.
An meinen Pflanzen im Außenbereich sind viele Blattläuse! Wie kann ich diese im Zaum halten?
Bekämpfung im Außenbereich – Tipp #1: Mechanische Maßnahmen
- Abstreifen: Dazu ziehst du dir am besten Handschuhe an, weil manche Blattläuse abfärben. Damit streifst du nun die Läuse an den Trieben grob ab.
- Abbrausen: Nehme den Gartenschlauch, verkleinere die Öffnung mit deinem Finger, sodass sich der Wasserdruck erhöht und brause die Blattläuse ab.
- Rückschnitt: Stark befallene Triebe kannst du abschneiden und entsorgen.
Bekämpfung im Außenbereich – Tipp #2: Nützlinge ausbringen und/oder fördern
Welche Nützlings-Arten du ausbringen kannst, um Blattläuse zu reduzieren, findest du in unserem Blog “Nützlinge bei Blattläusen”. Hier findest du ebenso nützliche Tipps, wie du die Nützlinge im Garten und auf dem Balkon fördern kannst.
Die Ausbringung von Nützlingen macht vor allem bei solchen Pflanzen Sinn, die nicht behandelt werden können, z.B. aufgrund ihrer Größe. Das ist bei beispielsweise bei (Obst)bäumen der Fall. Hier ist die einfachste Maßnahme, die Nützlingstütchen an den Zweigen aufzuhängen.
Beachte: Im Freiland kann es dazu kommen, dass die Nützlinge abwandern oder, dass für sie ungünstige Wetterbedingungen herrschen. Auch die Anwesenheit von Ameisen kann die Effizienz der Nützlinge in Außenbereichen reduzieren.
Neben dem gezielten Ausbringen von Nützlingen kannst du aber auch die ohnehin vorhandenen nützlichen Insekten fördern. Deine Gartengestaltung hat einen großen Einfluss auf die Anzahl der Nützlinge.
Bekämpfung im Freiland – Tipp #3: Einsprühen
Weiter oben hast du bereits gelesen, dass manche biologischen Mittel wie z.B. Neemöl auch andere Insekten beeinträchtigen können. Wir empfehlen dir daher, im Außenbereich mechanische Maßnahmen und Nützlinge zu bevorzugen. Wenn du jedoch etwas spritzen möchtest, so raten wir dir zu Kaliseife zu greifen, z.B. zu Neudosan Blattlausfrei.
Kaliseifen gelten als besonders nützlingsschonend, da nur die Außenschicht von weichhäutigen Insekten (z.B. von Blattläusen) zerstört wird, während die von dickhäutigen wie dem Marienkäfer nicht von der Kaliseife geschädigt wird.
Hausmittel und andere Produkte – Wirksam und effizient?
Zunächst einmal ist es wichtig, dass du nicht zahlreiche verschiedene Hausmittel oder andere Produkte nacheinander ausprobierst und dadurch eventuell sogar mehr Schaden anrichtest, als dass du der Pflanze hilfst.
Ungezieferspray: Bitte nicht! Wenn du eine blaue Dose Ungezieferspray im Schrank hast, dann solltest du wissen, dass diese Sprays nicht für eine Anwendung an Pflanzen zugelassen sind, sondern nur bei einem Insektenbefall im Haus und Keller verwendet werden dürfen. Der Wirkstoff des Ungeziefersprays ist ein künstlich hergestelltes Pyrethrin, also ein Pyrethroid. Die natürlichen und ebenso wirksamen Pyrethrine sind z.B. in dem Pflanzenschutzmittel Neudorff Spruzit Schädlingsfrei in Kombination mit Rapsöl enthalten. Bitte verwende statt Ungeziefersprays lieber dieses für Pflanzen geeignete, zugelassene und wirksame Mittel. Das Besprühen von Pflanzen mit solchen Sprays verursacht zudem in nicht seltenen Fällen Blattflecken und manche Blattbereiche können völlig absterben.
Brennnesselsud: Da online immer wieder Brennnessel in verschiedensten Zubereitungen als Mittel gegen Blattläuse empfohlen wird, haben wir mal recherchiert. Fazit: Es existieren Pflanzenschutzmittel, die deutlich wirksamer sind als Brennnesselextrakte. Eine eigene Herstellung solcher Auszüge ist zeitintensiv und die Konzentration der Inhaltsstoffe kann variieren. Dabei sind die Ergebnisse bei der Schädlingsreduktion relativ schwach. Eine Anwendung kann vorteilhaft für die Pflanzengesundheit sein, denn das Bodenleben wird gefördert und die Pflanzen durch die Anwendung mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Wenn du das also ausprobieren möchtest, ist das kein Problem. Wir empfehlen dir jedoch die oben genannten wirksamen und ebenso biologisch unbedenklichen Produkte.
Hier die Ergebnisse zum Nachlesen:
Eine Studie, die Brennnesselreste in verschiedenen Konzentrationen als Dünger verwendet hat, zeigte, dass sich 25 % (niedrigste Dosierung) bis 40 % (höchste Dosierung) weniger Blattläuse auf den Pflanzen befanden im Vergleich zu den unbehandelten Pflanzen. Eine weitere Studie, bei der die Pflanzen wöchentlich mit Brennnessel-Tee gespritzt wurden, lieferte das Ergebnis, dass sich auf den behandelten Pflanzen ca. 42 % weniger Blattläuse befanden als auf Pflanzen, die nur mit Wasser besprüht wurden. Die Forscher haben den Brennnesseltee noch zusätzlich mit einem Neem-Produkt verglichen, welches die Blattläuse im Vergleich zur Wasser-Behandlung um 95 % verringern konnte! Das Neem-Produkt war also deutlich effektiver als der Brennnessel-Tee. Eine weitere Studie konnte nur eine geringe und unbedeutende Wirkung eines wässrigen Brennnessel-Extrakts und eines fermentierten Produkts auf bestimmte Blattlaus-Arten nachweisen.
Knoblauch: Knoblauch ist ein wirksames Insektizid und Akarizid. Die Wirkung, die Knoblauch gegen Insekten, Milben, Nematoden, Würmer und Pilze hat, beruht hauptsächlich auf Schwefelverbindungen, insbesondere auf Allicin. Eine Studie konnte zeigen, dass Knoblauch eine gute Wirkung gegen Blattläuse aufweist. Wenn du Zeit hast, kannst du dieses vielversprechende Hausmittel also gerne ausprobieren. Aber: der Ausgangsstoff ist nicht uniform, was dazu führen kann, dass die Wirksamkeit schwankt. Zudem ist die Herstellung des Spritzmittels zeitaufwändiger als die Ausbringung von anderen, ebenso ungefährlichen Pflanzenschutzmitteln.
„Opfer-Pflanzen“: Oftmals wird empfohlen, sogenannte „Opfer-Pflanzen“ im Garten zu pflanzen. Dies sind Arten, die von Blattläusen besonders gemocht werden und die dann dazu dienen sollen, die Läuse von anderen Pflanzen fernzuhalten. Das können wir die nicht empfehlen, da du dir somit u.U. Blattläuse überhaupt erst herlockst und sie in deinem Garten zusätzlich noch förderst. Zudem wandern die Blattläuse ohnehin auf andere Pflanzen ab, wenn ihre Kolonie auf diesen Pflanzen zu dicht wird (wir erinnern an die Geschichte der Blattlaus Padi) und besiedeln dann die Pflanzen, die du eigentlich schützen wolltest.
Eigene Mischung: Grundsätzlich empfehlen wir keine Eigenmischungen, da dabei nicht ausgeschlossen werden kann, dass es zu Blattschäden kommt. Wir empfehlen dir daher lieber ein sicheres, wirksames und ökologisch unbedenkliches Pflanzenschutzmittel wie z.B. Neudosan Blattlausfrei.. Aber falls du dir deine eigene Mischung herstellen möchtest, haben wir hier eine gute Anleitung für dich: Du kannst Wasser mit Raps-, Sesam- oder Sojabohnenöl in einer Konzentration von etwa 1-2 % (10-20 ml auf 1 l Wasser) vermengen. Füge der Lösung einen Tropfen Spülmittel oder Kaliseife hinzu. Dadurch können sich Wasser und Öl gleichmäßiger verteilen und die Oberflächenspannung des Wassers wird reduziert, wodurch das Wasser-Öl-Gemisch besser in die Atmungsröhren der Insekten eindringen kann. Wichtig: Immer wieder gut schütteln, damit Wasser und Öl sich gleichmäßiger verteilen. Die Behandlung sollte alle 1-2 Wochen wiederholt werden, bis deine Pflanze wieder gesund ist.
So, wie wir nun gelernt haben, sind diese kleinen Quälgeister zwar wichtig für das Ökosystem, aber auch schädlich für unsere geliebten Pflanzen. Draußen sollten wir – wenn nötig – ihre Anzahl also nur reduzieren, im Innenbereich wollen wir sie aber gänzlich loswerden.
Abschließend kann ich wohl für uns alle sprechen, wenn ich sage, dass es mich sehr amüsiert, wie Blattläuse sich fortpflanzen. Ich meine mit einem Schwung vom Kind zur Urgroßmutter ist einfach zu viel.
Somit sind wir jetzt zum Schluss gekommen.
Aus die Laus…. Aber bitte nicht überall gleich gründlich.
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